— Also, Emma, was hast du am Wochenende vor? — fragte Jake, während sie auf dem Sofa kuschelten, der Fernseher lief mit irgendeiner Serie.
— Ich? — Emma neigte den Kopf. — Ich habe noch gar nicht darüber nachgedacht! Hast du etwas geplant? 🤔
— Nun, meine Eltern kommen in die Stadt! Ich dachte, wir könnten zusammen Abendessen kochen, und du könntest endlich meine Mutter und meine kleine Schwester kennenlernen. Wir versuchen seit einem Monat, sie zu besuchen, aber es hat nie geklappt. Jetzt kommen sie zu uns! 🎄🍽️
— Warum nicht?! — zuckte Emma mit den Schultern. — Seit wann weißt du, dass sie kommen?
— Genau jetzt! Kristina hat mir geschrieben. Sie kommen für die Feiertage und zum Einkaufen.
— Okay, machen wir das! Ich habe nichts dagegen! — Emma gähnte. 😴
— Aber Emma, die Wohnung muss perfekt sein! Meine Mutter liebt es, wenn alles makellos ist — kein Staub, kein Chaos, nichts! 🧹✨
Emma hob eine Augenbraue.
— Willst du sagen, dass ich unordentlich oder faul bin? — fragte sie verwirrt. — Bei uns ist es doch immer sauber!

— Nein, nein, das wollte ich nicht sagen! Ich möchte nur, dass die Wohnung vor ihrer Ankunft perfekt ist, damit niemand Zweifel hat!
— Jake, unsere Wohnung ist immer sauber! Wir arbeiten beide, kochen und räumen auf. Ich werde den Boden nicht wie verrückt putzen, nur weil deine Mutter kommt. Punkt! 😤
— Warum bist du so nervös? Ich will doch nur einen guten Eindruck machen!
— Hör zu, Jake, stehe ich dir wirklich gut?
— Was für eine Frage! Natürlich! Du bist die Einzige für mich! 💛
— Dann reicht es. Ich werde nicht so tun, als wäre ich jemand anderes. Wir haben ein Zuhause, Essen, Jobs und eine Wohnung. Was braucht man noch?
Jake lächelte verlegen.
— Nun… die Wohnung gehört dir!
— Egal! Du wohnst ja auch hier, also zählt es! Vergiss es, Jake, lassen wir das Thema.
Die nächsten zwei Tage waren ein Wirbelsturm. Am Samstag sollten Jakes Eltern und seine kleine Schwester jeden Moment ankommen. Jake war nervös — seine Mutter, Melanie, war berüchtigt streng.
Am Freitagabend, nach der Arbeit, sprach Jake Emma wieder an.
— Emma, lass uns schnell essen und dann putzen!
— Warum? — Emma hob eine Augenbraue. — Alles ist doch in Ordnung. Morgen früh wische ich nur Staub und Böden.

— Nein, jetzt! Ein gründliches Putzen! Jeder Winkel muss glänzen! 🧼
— Jake, hast du Angst vor deiner Mutter? — Emma grinste.
— Nein! Ich… ich stelle mir nur vor, dass sie einen Staubkorn oder einen falsch platzierten Teller findet. Sie ist eine Tyrannin im Verborgenen!
— Und? Mir egal! Ich putze auf meine Weise und werde nicht so tun, als wäre ich jemand anderes. Besser echt als falsch. 💪
— Entschuldige, Emma. Ich… ich kann meine Nerven nicht kontrollieren.
Am nächsten Morgen begann Emma, nach ihrem üblichen Rhythmus zu putzen. Jake wirbelte herum, unruhig. Es eskalierte, als er darauf bestand, dass sie die Heizkörper schrubbt — was sie selten tat.
— Jake, im Ernst! Nimm den Lappen selbst! Ich bin nicht deine Dienerin! 😡
— Emma, schrei nicht!
— Und hör auf zu jammern! Ich kümmere mich um den Haushalt, du… bleib einfach weg!
Endlich war alles erledigt. Makellos wie immer.
— Wann kommen sie? — fragte Emma.
— In etwa vierzig Minuten. Sie gehen zuerst einkaufen, dann kommen sie direkt hierher.
— Warte… bleiben sie über Nacht? 😳
— Ja! Mama und Kristina auf dem Sofa, Papa woanders.

Emma schüttelte den Kopf, unzufrieden.
Kurz vor ihrer Ankunft bat Jake sie um einen Gefallen:
— Emma, bitte, sei nicht böse…
— Was jetzt? — schnappte sie. — Schon wieder ein Problem?
— Ich habe ihnen gesagt, dass es eine Mietwohnung ist…
— Was?! Bist du verrückt! Das ist MEINE Wohnung! Meine Eltern haben sie mir gegeben! 😤
— Ich weiß, aber spiel bitte mit!
— Nein! Ich werde nicht für dich lügen. Ich vertraue niemandem nach diesem Vorfall. Und ehrlich gesagt… nach allem werde ich dich nicht heiraten. Vergiss auch die Wohnung! Pack deine Sachen und geh! 🚪💔
Jake war fassungslos.
— Emma, ich liebe dich!
— Egal! Du hast mich schon genug überrascht, um ein Leben lang. Leb wohl, Jake.
In diesem Moment klingelte die Tür. Emma ignorierte es. Jake musste mit seinen Sachen gehen, und Emma wechselte zur Sicherheit die Schlösser.
Danach, wann immer Jake versuchte, mit ihr zu sprechen, tat Emma so, als kenne sie ihn nicht. Einen Monat später kam er vorbei:

— Emma, ich bin’s! Bitte, öffne die Tür!
— Geh weg! Komm nicht näher, sonst rufe ich die Polizei! 🚫👮
— Ich habe die Schlüssel gebracht!
— Behalt sie! Ich habe die Schlösser geändert!
Emma hatte ihre Lektion gelernt — vertraue niemals jemandem, der dich zum Lügen drängt und dich manipuliert. 💪🔥